vegan for me – summary of all my days

So, es ist Zeit für ein Update. Mittlerweile ist der März auch schon fast wieder eine Woche alt und irgendwie seltsam, wenn ich bedenke, dass irgendwie gleich schon 1/4 des Jahres vorbei sein soll und in 3 Monaten ich auch schon wieder Geburtstag habe. Irgendwie fast schon ein bisschen frustrierend. Manchmal hab ich das Gefühl, die Zeit rennt an mir vorbei.

So, erstmal die „Nebensächlichkeiten“:

  • Das Knie: Diagnostiziert wurde mittlerweile eine „Trochleadysplasie“ sowie „Patelladysplasie“. Das bedeutet, dass sowohl Gleitlager (Trochlea) als auch Kniescheibe (Patella) eine Anomalie aufweisen. Eine operative Korrektur ist höchst kompliziert und riskant, dazu nicht lange erprobt. Weiterhin führt die Anomalie bei Nicht-Korrektur zu Arthrose und damit einem künstlichen Kniegelenk. Naja. Soweit das Medizinische. Was ich damit mache, weiß ich noch nicht.
  • Facebook: Meine Auszeit ist abgelaufen und ich hab tatsächlich zuerst am 2. März reingeschaut und mich entschieden, dem ganzen weiterhin mehr oder weniger abstinent zu bleiben – 88 Benachrichtigungen, 10 Freundschaftsanfragen, 13 ungelesene Nachrichten. Ich war förmlich erschlagen!! Nur in einem Fall positiv: Mir hat meine italienische Jugendliebe (haha, 2 Wochen-Liebe) von 1999 geschrieben! Wahnsinn, was das Internet heute möglich macht. 😀
  • Schulprojekte: Das eine wurde nun am 4.3. abgeschlossen und hat sehr viel positive Resonanz bekommen. Ich bin gespannt, wie unser Presseartikel dazu ausfällt! War auch sehr stolz auf meine Schülergruppe, die ja doch spontan eingesprungen ist. Das zweite Projekt läuft noch, aber ich glaube, dass das auch prima wird. Die Film-Gruppe macht so viel alleine und selbstständig, das finde ich richtig toll und bin sehr stolz. (An der Stelle Grüße an die liebe PM, ich weiß, dass sie das hier liest 😀 )
  • Loslassen: Äh ja, was war das noch mal? Ich hänge schon wieder so doll in meinen Spiralen und Karussellen, es macht mich fast wahnsinnig und ich muss aufpassen, dass ich nicht so komplett in alte Muster verfalle. Ich kann mich so gut durchschauen und analysieren, seh mir zu, wie ich weiterhin rumtu und nicht rauskomme. Irgendwie ist das alles schräg 😐

 

Jetzt zum eigentlichen Sinn dieses Beitrages: ESSEEENNNNNN!!! 😀 😀 😀

Hier einfach mal eine Foto-Auswahl, was es so die letzten Male hier im Hause cherrypie so gegeben hat! 🙂

Sportlich gesehen hab ich nach wie vor meine Einheiten gemacht, laut Arzt darf ich jetzt auch langsam wieder mit Schwimmen und Fahrradfahren anfangen. Darauf freue ich mich, denn zu gutem Training gehört halt nicht nur Kraft- sondern auch Ausdauertraining. Habe mir für 2016 das Ziel gesetzt, körperlich deutlich fitter zu werden, Muskeln aufzubauen. Bei meiner weiblichen Figur etwas schwierig vielleicht, aber mal gucken 🙂 – Man braucht ja schließlich Ziele!

 

Spinat mit Pilzen, dazu etwas Oliven, Artischocken und Tomaten

 
 

Bunter Mix aus leckerem Gemüse, Tofu und Linsensalat


  

 

Ananas und Orange mit Früchtebrei von alnatura

 
  

Snack: vegan to go

  

Obst mit „gebrannten“ Mandeln und Cashews

  

Fast schon vergessen, wie gut so eine einfache Gemüsesuppe ist! 🙂

 
   

Gemüsemix mit Tofu und Cashews

  
 

Was macht man mit solchen Bananen?

 

  

Man macht sowas wie Porridge draus – mit Ananas, Orangen und Äpfel

   

Guten Morgen Miss Strawberry and Lady Raspberry!

 

Mit viel Knoblauch: Aubergine mit Tomaten und Tofu

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closed: facebook-Challenge

Die facebook-Challenge ist hiermit beendet. Und wisst Ihr, wieso?

Neeee, ich bin nicht schwach geworden! Ich vermisse es nicht. Es gibt nichts mehr zu berichten, keine Tränenausbrüche, keine Entzugserscheinungen, keine Stalking-Versuche, keine Ablenkungsmanöver – nichts.

Ich brauche kein facebook.

Es fällt mir leicht, ohne FB zu leben, daher gibt’s aus dieser Ecke nun nichts mehr 🙂

ohne facebook – Tag 1 & 2

So, 2 Tage ohne facebook. Bisher bemerkt:

  • Der Handyakku hält doppelt so lange wie sonst.
  • Ich „stalke“ keine Leute mehr.
  • Ich surfe mehr hier rum.
  • Ich gucke ganz oft auf instagram.
  • Ich bin selbst einer der „Was mache/ esse/ höre ich gerade“-Poster. (Wollte gerne posten: diverse Lieder, Foto vom neuen Schlafzimmer, Silvestergrüße)

Das war’s bisher auch schon. Ich war allerdings recht gut beschäftigt und ich glaube, das macht es einfacher.

Was aber durchaus sehr interessant ist: facebook setzt einen willkürlich auf online, wie mir scheint. Gestern erhielt ich folgendes Bild einer Freundin:

  
Zu dem Zeitpunkt lag ich hier im Bett und schaute den „Polarexpress“ – wie kann ich da in facebook online sein?

Ja, ich hab mich durchs amazon Prime-Angebot geklickt. Heute ist „Hook“ dran – mein allererster Kinofilm! Äh … 1989 oder sowas?! 😀

Eine Nachfrage bei einer anderen Freundin ergab:

  
Interessant, oder? Würde mich interessieren, warum das so ist. Ich habe weder die facebook-App selbst noch den Messenger auf dem Handy (das iPad ist aus, weiß auch gar nicht, obs da drauf ist).

Setzt einen Spotify einfach online, wenn man das nutzt? Hm …

Habe das selbst auch schon mal erlebt, dass Ex „vor 8 Minuten aktiv“ war, was aber definitiv nicht sein konnte, da er Auto gefahren ist bzw. von der Polizei aufgehalten wurde. Ich saß daneben 😛

Ich möchte nicht wissen, wie viele Dramen es schon gegeben hat, wegen dieser falschen online-Zeit… (inklusive bei mir selbst … :-/ )

60 Tage ohne … facebook

So, neben der „vegan for youth“-Challenge habe ich mich tatsächlich auf diese weitere Herausforderung eingelassen: 2 Monate ohne facebook.

Das war keine Spontanaktion oder so, sondern tatsächlich länger überlegt und nun auch vorbereitet. Ich habe mir wichtige Termine (Veranstaltungen, zb die Brunches (? Brunche? Plural??) mit meinen Freunden) vorher rausgeschrieben, habe Leuten, die keine Handynummer von mir haben den Kontakt übermittelt, usw.

Ich hätte gern mein Konto deaktiviert, aber das hätte verhindert, dass ich Spotify oder Airbnb weiterhin hätte nutzen können. (oder andere Seiten, bei denen man sich mit seinen facebook-Daten einloggt) Also habe ich ein Profilbild hochgeladen, darauf zu sehen: meine Wenigkeit sowie der Spruch:

real-life-time

gone until March

So weiß man immerhin, dass anschreiben oder posten zwecklos ist.

Der Einsatz?

Wer mich beim Rumsurfen auf facebook vor dem 1.3.2016 erwischt, der ist eingeladen zu einer facebook-Party bei mir 😀

 

Die Alternativen?

Ja, darüber hab ich natürlich auch nachgedacht. Was werde ich stattdessen tun? Ich muss zugeben, allein gestern hätte ich facebook ca. 6 Mal aufrufen wollen, wenn ich davon ausgehe, dass ich jedes Mal ca. 15 bis 20 Minuten online bin … Dann sind das im Höchstfall 2 Stunden, die ich nur mit Facebook verbracht habe. Ist sowas effizient?

Daher also die Überlegungen, was werde ich stattdessen tun?

  • mehr lesen (unbedingt!)
  • mehr malen
  • mehr rausgehen
  • meditieren (haha! 😉 )
  • mehr sporteln
  • … und ich gebe es zu: mehr fernsehen! Aber nicht einfach RTL II oder sowas, sondern ein paar Dokus auf youtube, das amazon Prime-Angebot nutzen. (Es muss ja nicht immer alles intellektuell sein, oder)

 

Der Nutzen?

Diese Frage ist natürlich erstmal schwer zu beantworten. Was nützt einem das? Nun, wie oben schon erwähnt, ist Facebook ja ein echter Zeitfresser. Und dazu noch eine Überflutung an Informationen, bei denen man sich fragt, ob man das wirklich alles wissen will. Hier mal spontant aus dem Stegreif, woran ich mich erinnere, oft gelesen zu haben:

  • dass und was jemand gerade frühstückt (und mit wem und wo!)
  • dass und wer sich wann mit wem verlobt hat (oder geheiratet hat)
  • dass und wer wo wann im Urlaub war
  • dass Hund/ Katze/ Meerschwein ein Zuhause sucht/ Babys bekommen hat/ misshandelt wurde/ eingeschläfert wurde/ …
  • dass in Musterstadt ein Flüchtlingsheim brennt
  • dass und wer welche Musik hört/ welchen Film sieht/ …
  • dass und wo wann die Sonne scheint/ es regnet/ schneit/ …
  • dass veganes Essen gesund ist
  • dass und wer wann und wo via runtastic eine sportliche Aktivität gemeistert hat

 

Ja … möchte ich das alles wissen? Oder ist es nicht sinnvoller, die Informationen, die man wirklich wissen möchte, gezielt zu recherchieren? Sich beschränken, zielorientiert zu suchen/ zu lesen/ … — irgendwie etwas, was uns so im Gesamten abhanden gekommen ist. Jeder wurstelt irgendwie so vor sich hin, aber wer weiß schon wirklich wohin? (also ich nicht, ich gebe das zu)

Was natürlich auch dazu kommt:

Die Folgen?

Auch das ist irgendwie schwierig abzuschätzen. Wie gesagt werden wichtige Veranstaltungen, wie Kino, Brunch, Geburtstage, Partys, … gerne über facebook erstellt und geteilt. Ich weiß also nicht so genau, welche Folgen das auf meine sozialen Kontakte hat. Bin aber schon der Meinung, dass sich Verluste als notwendig erweisen werden, wenn diese bisher nur bestanden haben, weil man einen FB-Account hatte (und nutzte).

Ansonsten wird eine Folge sicher sein: viel Zeit 😉

 

 

Was ich mich natürlich auch frage, ist, ob ich mir einen social media-Ersatz suchen werde. Surf ich dann mehr hier rum? Bin ich dann öfter in instagram?

Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden. Ich möchte gerne täglich aufschreiben oder irgendwie festhalten, in welchen Situationen und wie lange ich dann FB nutzen würde. Das ist sicher interessant.

Mal sehen, was dabei rauskommt. Es bleibt spannend 🙂

 

Wieviel Internet tut der Liebe gut?

Diese Frage ist sicher schon zu tausendfach gestellt und beantwortet worden. Vermutlich auch in der selben Anzahl auf unterschiedliche Weise 😉

Ich stelle mir diese Frage schon länger. Nein, ich bin nicht selbst betroffen und ich bin auch nicht neidisch oder sowas. Das sollte man vorneweg sagen.

Aber wenn ich in Facebook sehe, dass Mann A mit Frau B gerade hier ist und Kaffee trinkt und im gleichen Moment postet Frau B, dass sie mit Mann A hier Kaffee trinkt, dann runzel ich erstmal die Stirn. Außerdem gibt es ein gemeinsames Foto Album: A und B. Selbstverständlich erwähnen sich die beiden auch noch im Kommentar, wenn einer fern  schaut.

Pärchen C und D sind seit ungefähr vier Monaten ein Paar. Seitdem gibt es ähnliche Statusmeldungen. Nur noch viel esoterischer: da ist von Glitzerseelen oder gar Zauberherzen die Rede. Mittlerweile haben die beiden einen gemeinsamen Blog, auf dem sie täglich über ihre neuesten Erkenntnisse in Sachen Liebe berichten und wie man zu einer erfüllenden Partnerschaft kommt. (Wohl gemerkt: vier Monate ein Paar) 

Na ja, zumindest war das das Anliegen. Die Realität sieht nun so aus, dass es jeden Tag ein mit Filter und Glitzer überlagertes Foto der beiden gibt, wie sie sich vor der Kamera küssen, umarmen, drücken, anhimmeln und sich gegenseitig Liebeserklärungen als Kommentar verfassen. 

Pärchen E und F sind seit kurzem verlobt. Beide haben ihr Profilbild bei Facebook folgendermaßen geändert: sie hält ihre Hand mit dem Ring in die Kamera, er ein Schild auf dem steht: I liked it so I put a ring on it. 

Ganz ehrlich? So etwas verstehe ich einfach nicht! Warum müssen Paare beziehungsweise verliebte Menschen dies so auf Facebook kund tun? Das geht doch niemanden etwas an außer, die beiden? Weshalb also dieser Hype um die Liebe? Geht es darum, nach außen hin zu signalisieren „oh, schau doch mal, wie glücklich ich bin!“ Aber weshalb dieses? Hat man so ein kleines Ego, dass man die 49 Likes für das Foto oder den Post braucht? Was möchte man der Außenwelt damit mitteilen? 

Ich verstehe es einfach nicht. Denn die Liebe ist etwas, das ist nur zwischen zwei Menschen gibt. Das niemand anders verstehen kann, und niemand anders wird die gleiche Liebe in irgendeiner Form erleben. Denn jede Liebe ist einzigartig. Und jeder sollte auch die Freiheit haben, seine Liebe so zu gestalten wie er möchte. Das bedeutet natürlich auch, dass man es auf Facebook teilen kann, wie man möchte. 

Die Frage, die sich mir stellt, ist nur, ob man seine Zeit nicht sinnvoller nutzen kann, als sie in Facebook mit irgendwelchem Liebesgequatsche zu vergeuden? Vielleicht sehe ich das aber auch alles etwas altmodisch, denn mir würde ein Brief oder eine Postkarte oder sogar eine SMS viel mehr bedeuten als irgend ein Facebook-Post, in dem ich verlinkt bin.

Ach ja, ich habe übrigens jeden von den oben genannten Personen, also ABCDEF, gar nicht in meiner Freundesliste beziehungsweise entabonniert, dass ich das nicht mehr lesen muss 😉

Ich will und muss mich empören, weil ich Mensch bin!

Ja, ich bin ein temperamentvoller, leidenschaftlicher und impulsiver Mensch. Ich kann für Dinge brennen und mit einer solchen Vehemenz verteidigen, dass andere sie als Sturheit und Starrsinn betrachten. Eine Eigenschaft, die jedoch zu mir gehört, mir in manchen Situationen weiterhilft und manchmal aber leider auch Wasser auf Mühlen gießen.

So vielleicht auch heute. Ihr könnt es euch denken, dass es um das Thema Nummer 1 dieser Zeit geht und das uns Deutsche, uns Europäer, uns Menschen spaltet. Es geht um den riesigen Strom von Flüchtlingen, die unter größter Lebensgefahr Schutz und Hilfe bei uns suchen.

Facebook bietet hierzu die beste Plattform des Austausches – positiv wie negativ. Hier nun ein Negativbeispiel, das auch die äußerst fragwürdige Rolle der Medien wiedergibt.

Chronologie eines Eigentors:

  • Ein örtlicher Radiosender führt eine nicht repräsentative Umfrage durch, ob sich die Menschen hier auf Grund der Zuwanderung sorgen. Zusammengefasst ist das Ergebnis äußerst beschämend. (Aus Sicht eines „normalen“ Menschen)
  • Die Umfrage führt zu hitzigen Diskussionen auf Facebook, bei der unter anderem
    • ein Flüchtlingsstopp gefordert wird,
    • die flüchtenden Menschen beschuldigt werden,
      • dass sich Krankenkassenbeiträge erhöhen,
      • dass den Deutschen die Rente gekürzt wird,
      • dass sich IS-Spione einschleichen,
      • dass es keine echten politischen Flüchtlinge sind, da sie ja schon mehrere Länder durchlaufen hätten, wo sie sicher gewesen wären,
      • sie auf unsere Kosten schmarotzen und uns ausnutzen,
      • uvm.
  • Ich bin entsetzt über so viel braunen Unsinn und mache meinem Unmut Luft, indem ich mich zu dem Kommentar hinreißen lasse: „So viel braune Scheiße findet man nicht mal auf dem Klo.“
  • Natürlich erhalte ich einige Kommentare, dass ich andere Menschen als Scheiße bezeichne und wie dämlich ich wäre. Auf meinen Hinweis, dass ich den Inhalt scheiße finde, nicht die Menschen, erhalte ich weitere Kommentare, dass das nicht im Sinne der Meinungsfreiheit stehe.
  • Daraufhin wird mein Kommentar vom Radiosender gelöscht.
  • Ich verfasse eine neues Posting, indem ich dies anprangere und die Videos von Oliver Kalkofe und Joko und Klaas als Link dazufüge (Zum Anschauen bitte den jeweiligen Namen anklicken). Gefolgt von einem Kommentar, dass ich mit meinen Hasstiraden wohl übertrieben hätte und wir ja schließlich nicht im Osten seien, wo Flüchtlingsheime brennen.
  • Die Erklärung des Radiosenders durchaus nachvollziehbar: Ein kultivierter Umgangston müsse eingehalten werden BIS HIERHER, ab HIER nicht mehr: nur darauf wird geachtet, unabhängig vom Inhalt.

Anmerkung: So sehr ich verstehe, dass mein Beitrag mit Sicherheit nicht gerade dem Niveau einer Akademikerin und gebildeten Frau entspricht, so sehr empöre ich mich über den zweiten Teil dieser Erklärung! Rechtes Gedankengeschwafel bleibt stehen („unabhängig vom Inhalt“), Hauptsache es ist NETT geschrieben?! Es ist unfassbar!

  • Der Beitrag dieses Radiosenders wurde daraufhin von Leuten geliket, die als Profilbild einen Kasten Bier haben, auf dem steht „Freibier statt Flüchtlinge. Gruß aus der Heimat.“ Das Titelbild zeigt einen vermummten Kerl mit einer Pyrorakete, dazu „Es beginnt …  holen wir uns unser Land wieder“

Der Fall eines klassischen Eigentors. Aus der Diskussion habe ich mich damit verabschiedet, dass der Sender bitte prüfen solle, wer hier ihre Beiträge liket und ob das wirklich seiner Zielgruppe entspricht.


Ganz ehrlich, es ist mir sowas von verdammt egal, WO ich lebe und ob ein Flüchtlingsheim 3km, 300km oder 3000km entfernt brennt – es ist meine PFLICHT ALS MENSCH, mich darüber zu empören, meine Stimme zu erheben an Orten, wo es ein Flüchtling nicht kann und dazu gehört auch fucking friend Facebook! Ja, ich empöre mich, ich rege mich auf! Ja, ich schlage dabei vielleicht auch über die Stränge, aber es macht mich menschlich — das braucht es und kein braunes Gelaber, das mit der hiesigen Umfrage provoziert werden sollte. Publicity für einen kleinen, örtlichen Radiosender, der sich sonst nicht weiter in die Thematik einmischt.

Auf Nachfrage, weshalb diese Umfrage durchgeführt wurde, bzw was genau das Ergebnis wäre, kommentierte der Sender salopp: „Na, nun wissen wir, dass sich die Menschen hier Sorgen machen. Politisch ist diese Frage nie gewesen.“ — Was bitte ist sie dann? In Zeiten, in denen Kinder tot an den Strand gespült werden, flüchtenden Menschen in Ungarn von Reportern das Bein gestellt wird, soll das NICHT politisch sein? Was ist es dann? Unterhaltung für die RTLII-12-Uhr-Mittags-Fernsehglotzer?! Diese Frage ist eine politische Frage, eine Frage der Menschlichkeit und ich schäme mich über diese Scheiße, die in Facebook und speziell von diesem Sender geduldet wird, ich schäme mich, dass die Netiquette wichtiger ist als der Inhalt von Postings – und darüber werde ich mich immer aufregen und meine Stimme erheben und den Einfluss der Medien äußerst kritisch in Frage stellen.

Das ist meine verdammte Pflicht als Mensch.

#refugeeswelcome #mundaufmachen #aktionarschloch

Die Ärzte – Schrei nach Liebe: