Quarantäne Tag 4-7

Diesmal gibt es nur eine Zusammenfassung der vergangenen Tage. Ein großes Gefühlschaos und irgendwie bin ich depressiv. Zuvor war ich wütend und diese Energie ist verpufft und zurück bleibe ich mit viel Resignation. (Dazu aber mehr in einem anderen Beitrag.)

Wie ich mich fühle. Irgendwie trostlos.

Am Freitag irgendwann spät abends kam endlich das Testergebnis. Allerdings nur meines. Negativ. Das meines jüngsten Sohnes kam heute (Montag) — auch negativ.

Das Entscheidende jedoch blieb aus – das meines älteren Sohnes, der noch in der Kita war und bei meinen Eltern.

Am Freitag machten wir 3 noch mal einen Test und warten auch auf dieses Ergebnis.

Allerdings denke ich, dass es für mich keinen Sinn mehr hat. Habe heute meinen Geschmacks- und Geruchssinn verloren, was wohl eindeutig für Corona spricht. Immerhin habe ich niemanden mehr infizieren können, weil ich eh schon in Quarantäne war.

Psychisch bin ich irgendwie mutlos, niedergeschlagen und traurig.

Ich fange an, über den Sinn des Lebens nachzudenken, was auf unserer Erde falsch läuft und was Corona mit unserer Gesellschaft macht, va mit den Kindern, die so aufwachsen (müssen).

Das Recht, sich aufzuregen

Ich habe heute etwas getan, was ich sonst nie tue. Was ich sonst immer irgendwie belächle. Beziehungsweise lächerlich finde. Affig finde. Darstellerisch finde.

Ich habe eine Instagram story veröffentlicht.

Warum?

Heute ist Tag vier der Quarantäne. Wir warten seit vollen drei Werktagen auf das Ergebnis unserer Probe. Dieses bleibt aus. (Ist ja nicht so, dass wir nicht auch jemanden hätten anstecken können.)

Nun, das soll jetzt aber nicht Thema sein. sondern meine Impulsivität, meine Wut, mein Frust, meine Explosion – die sich nun mal auf diese Art und Weise entladen hat.

Eine mir doch lieb anvertraute Freundin reagierte auf meine Story folgendermaßen: sie schrieb mir eine WhatsApp Nachricht mit dem Inhalt, ich hätte völlig den Blick auf die Wirklichkeit verloren und wir hätten es ja noch gut getroffen. Wir sind alle gesund. Wir leben in einem Haus mit Garten und nicht in einer zwei Zimmer Wohnung. Es könnte alles viel schlimmer kommen.

Ja! Sie hat verdammt recht!

Und? Was bringt mir das in meinem Zorn? Was bringt mir das in meiner Wut? Mildert es diese Gefühle ab?

NEIN!

Eher im Gegenteil! Ich fühle mich nicht abgeholt, nicht verstanden. So wie die ganze Zeit schon. Eben aufgrund dieser Tatsache, dass ich hier sitze, 24/7 den Clown meiner Kinder mache und den Haushalt auch allein mache und ich nicht mal meinen Krankenstatus weiß.

Und da möchte ich doch tatsächlich mal die Frage in den Raum stellen, habe ich als Frau in Deutschland, in Europa, das Recht verwirkt, mich aufzuregen? Weil es Menschen auf der Welt gibt, denen es noch schlechter geht? Muss ich deswegen in mir ruhen, wie ein kleiner Buddha, der erleuchtet die Welt betrachtet und ihm nichts etwas an hat?

Verdammt noch mal: Nein! Dieses Recht habe ich nicht verwirkt. Ich bin ein Mensch, ich habe Gefühle, ich habe Bedürfnisse. Ich habe Gedanken an die Zukunft, an meine Kinder, an meinen Partner.

Es wird immer Menschen geben, denen es schlechter geht. Genauso wie es Menschen gibt, denen es besser geht! Auf die blicke ich aber auch nicht neidvoll. Sondern ich lebe mein Leben. Und mein Leben ist manchmal angefüllt mit Freude und manchmal eben mit Wut und Zorn. Und diesen möchte ich auch weiterhin ausdrücken und kanalisieren. PUNKT.

Aber, das möchte ich abschließend doch noch einfügen: unsere Gesellschaft hat offensichtlich ein Problem mit Wut. Weil Wut, ein so großes Gefühl, so zerstörerisch sein kann.

Doch was steckt eigentlich dahinter? Dahinter steckt immer eine große Unsicherheit, vielleicht auch Angst.

Und da, da müsste man ansetzen wenn wir Menschen begegnen, die wütend sind. Liebevoll abholen. auch, wenn ich es vielleicht nicht verstehen kann.

Kinder im Internet

Wuhu, was für eine schöne Familienidylle auf instagram. Bilderbuch family life mit modernem Design und warmen Filter.

Die Mama lächelt in die Kamera, zusammen mit ihren Kindern – egal ob sie wollen oder nicht.

Kinder vor der Kamera, ja oder nein?

Dazu ein Video, das ich bei instagram gesehen habe:

Kinder Influencer

Ey Leute, ich bin schockiert. Diese Dimension war mir noch nicht bekannt.

Was in Gottes Namen soll dieser Mist? Was denken sich Eltern, die ihre Kinder ständig, überall und permanent mit der Kamera belinsen, die sie künstlich machen (siehe das total überzogene, geschminkte Mädchen mit dem Puppenhaus), die sie auch noch missbrauchen, Produkte zu bewerben? Ehrlich: was stimmt mit euch nicht?

Ich musste bei dem Beitrag unweigerlich an die arme Seele Britney Spears denken, die sich irgendwann den Schädel rasiert hat und in die Psychiatrie musste, das Sorgerecht für ihre Kinder verlor. (Nicht falsch verstehen – sie ist erwachsen und muss eigene Verantwortung tragen, aber auch sie ist das Ergebnis einer verkorksten und gestohlenen Kindheit)

Ganz ehrlich? Mich kotzt es so an, regelmäßig (Klein)Kinder auf instagram zu sehen, die in schicken Outfits präsentiert werden mit outfit of the day. Die auch ständig in die Kamera glotzen, bei jedem Schritt gefilmt werden.

Nur mal kurz überlegt, ob die das überhaupt wollen?? Ein Kind ist kein Objekt, das sich hergeben muss, nur weil du, geltungssüchtige insta-Mudder, likes und clicks für ihr Ego braucht. Kinder haben Rechte! Egal wie alt – und vor allem das am eigenen Bild.

Mal ganz abgesehen davon, dass die Millionen Zuschauer und Follower sicher nicht nur liebe und nette Menschen sind. Vielleicht wartet dann an der nächsten Ecke ein Pädo.

Ob deine Welt dann immer noch rosegold-glitter-instagram-like ist…?

DENK NACH!

Quarantäne Tag 3

Ich bin irgendwie ein bisschen mürbe. Das Ergebnis haben wir immer noch nicht.

Immerhin wissen wir, dass meine Oma, zu der wir intensiven Kontakt hatten, negativ ist. Als Risikogruppe wurde sie natürlich sehr schnell getestet.

Trotzdem wüsste ich einfach gerne, was mit mir und mit den Kindern ist. Ich mache ja auch niemand ein Vorwurf. Jeder gibt in dieser Zeit sein Bestes.

Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass mir langsam die Decke auf den Kopf fällt und meine Nerven sehr dünn sind. Ständig heult ein Kind, es ist langweilig, es ist kalt, es ist windig, es regnet.

Zeit für mich selbst ist gleich null. wird das überbewertet? Geht es eigentlich anderen Müttern auch so?

Ich denke mir dann immer und immer wieder, vielleicht bin ich auch das Problem. Wenn man sich so auf Instagram diese ganzen Mamas anschaut, die sind ja einfach nur total happy, dass sie ihre Kinder haben. Ich bin so nicht. Aber das sollte ich vermutlich in einem eigenen Beitrag schreiben.

Ich ergänze um 16:30 Uhr: ich steh also nun mit meinem Mini Sohn in der Küche, er lacht fröhlich vor sich hin, frisst mal wieder seine Zehen und was mache ich?

Blubb! sprach die Karotte!



Ich stehe also hier und die Karotten blubbern so vor sich hin. Ich, die Supermam. Ich, die nie so sein wollte.

Bei Kind eins: Alete, Hipp, und co.

Kind zwei: selbst gekocht.

Ein bisschen verkehrte Welt. Oder?

Lesestoff: Sweet sorrow

David Nicholls: Sweet sorrow

Gerade eben kam meine neueste Errungenschaft:

David Nicholls: Sweet sorrow

Also noch bin ich ja ziemlich unsicher, wie viel ich in der Quarantäne tatsächlich lesen werde. Oder überhaupt mal wieder. Vermutlich, wenn ich irgendwann mal 103 bin oder so.

Dieses Buch habe ich jedenfalls tatsächlich bei einer Werbung auf Instagram gesehen. Normalerweise bin ich ja nicht so der Typ, der darauf einfällt. Aber hier hat mich der Klappentext echt angesprochen.

Es geht um ein Pärchen, dass sich in der Theatergruppe kennen lernt und in einander verliebt. Aber wie das Leben so spielt, gehen die beiden irgendwann einmal getrennte Wege. 20 Jahre später gibt es ein Treffen der Theatergruppe. was mag dieses wohl bringen?

Das ganze Projekt hier gehört ein bisschen führ mich zum Thema Selbstfürsorge. Ist schon schwer genug mit zwei kleinen Kindern, aber in der Quarantäne braucht man das erst recht. Ich freu mich drauf.

Dank einer lieben Freundin habe ich auch alkoholfreundlichen Sekt. Damit werde euch heute dann in den Abend starten!

Dauerschleife: Hotel Walls

Ich gebe zu: im Alltag mit den Kindern ist es gar nicht so leicht, einfach mal sich Zeit zu nehmen und Musik zu hören.

Ich liebe Musik.

Ohne sie, bin ich nichts.

Aber es gibt immer eine Gelegenheit für Musik. Und sei es mit Kopfhörern abends im Bett.

Es gibt einen Song, der hat es mir wirklich angetan! Nicht nur von der Melodie, sondern ganz besonders vom Text.

Das Lied heißt Hotel Walls und ist von der schwedischen Band Smith & Tell.

Ich kenne bisher nur dieses eine Lied, aber ich denke, es lohnt sich auf jeden Fall, noch mehr Songs von der Gruppe anzuhören!

Wer mag, kann gerne mal reinhören:

Refrain:

So I stand back and I watch us fall
As we break everything inside these hotel walls
Life’s for rent and it called us out
So I hand back the key as the door man bows

Strophen:

We’re just grains in the universe
I let that comfort me when I’m anxious
This life is beautifully ugly at times
We’re just grains in the universe
I let that comfort me when I’m anxious
This life is beautifully ugly at times

Ja, tatsächlich ist der schönste Satz für mich:

This life is beautifully ugly at times.

Jeder mit ein bisschen Lebenserfahrung weiß, dass das stimmt.

Die Frage ist nur, wo setzen wir unseren Fokus? Beautiful oder Ugly?

Ich wünsche euch allen, einen positiven, schönen Blick auf das Leben.

Also, auf die Lauscher und reinhören:

Quarantäne Tag 2

Ich wache irgendwie gerädert auf. Dabei war die Nacht gar nicht so schlimm.

Seit Montagabend habe ich Halsschmerzen. Sie sind geblieben. Ich vermute also, dass mein Test heute positiv ausfallen wird.

Ich muss sagen, ich bin wirklich überrascht, wie freundlich und zuvorkommend unsere Ansprechpartnerin vom Gesundheitsamt ist! Ich möchte ihr hiermit wirklich ein ganz dickes Lob aussprechen. Die Telefonate mit ihr gingen zuweilen 30-45 Minuten. Sie stand uns bei allen Fragen zur Seite.

Nun, was ist also der Stand?

  • Die Ergebnisse von den Kindern und mir liegen noch immer nicht vor.
  • Da wir uns hier weitesgehend separieren, unterschiedliche Aufenthaltsräume und Bäder benutzen, wird unsere Quarantänezeit der von meinem Mann angepasst.
  • Sollten wir alle positiv sein, müssen wir diese Separierung nicht weiterführen, sondern die Kinder können auch Kontakt zu ihrem Papa haben.

Das ist nun mal so die rationale Lage. Emotional ist das ganze schon ganz schön aufregend.

Nicht nur, dass unser großer Sohn ständig nach Papa fragt, auch eher fehlt mir sehr.

Es ist komisch, zwar Tür an Tür zu leben, aber keinen Kontakt miteinander haben zu können.

Es ist komisch, miteinander WhatsApp zu schreiben. Wo wir doch so nah beieinander sind.

Für mich ist es auch doppelt so schwierig, denn ich habe ja wirklich den ganzen Tag alle beiden Kinder alleine. Dann eben noch den Haushalt, Wäsche waschen, kochen, und so weiter.

Ich organisiere mir gerade, dass uns zumindest ein bisschen Essen gebracht wird, so dass wir auch etwas einfrieren können oder einfach nur in den Ofen schieben. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an meine Mama.❤️

Habe ich Angst?

Nein, habe ich nicht. 

Ich gehöre sicherlich nicht zu den Coronaleugnern. Ich nehme diese Sache ernst, aber trotzdem denke ich, dass es ein Virus ist, mit dem wir lernen müssen zu leben. Auch Impfungen werden versagen. Genauso wie bei der Grippe.

Das war es jetzt. Zumindest bis zum jetzigen Zeitpunkt. Ein Update wird kommen!

So Long: bleibt bitte alle gesund! 🍀

Hast du eigentlich noch eine Leiche im Keller?

Es mag sein, dass viele, die mir in vergangenen Tagen gefolgt sind, jetzt auch noch reinschauen. Und die zentrale Frage stellen:

Gibt es eigentlich noch die Kellerleiche?

Ja.

Es gibt sie noch. Es blieb aber beim off.



Was ist aus ihr geworden?

Er lebt noch immer in seiner Wohnung. Allerdings nicht allein. 😉

Er ist mittlerweile verlobt und hat auch ein Kind. Der kleine Mann ist ungefähr ein Jahr jünger als mein großer Sohn.

Haben wir noch Kontakt?

Ja, den haben wir noch. Freundschaftlich verbunden. Die Themen haben sich verändert. Viel dreht sich um unsere Söhne. Teilweise auch das Eltern sein. Die emotionale Überforderung und Überlastung. Aber auch dieses Riesen Glück.

Hast du Frieden damit?

Ja.

Quarantäne Tag 1

22.45 Uhr.

Endlich Zeit für mich.

Seit 6:00 Uhr morgens bin ich auf den Beinen. Wohl gemerkt: nur hier im Haus. Denn: das darf ich nicht verlassen.

Nein, stimmt nicht ganz. Ich war unterwegs. Bin mit meinem Auto und mit meinen Kindern auf der Rückbank zu einer Teststation gefahren. Durch das Fenster einer Arztpraxis wurden wir getestet.

Das Highlight des Tages. Eher negativ.

Der heutige Tag war anstrengend. Ich bin müde. Aber schlafen möchte ich auch noch nicht. Denn ich genieße die Ruhe. Ich höre nichts. Nur das Ticken der Uhr aus der Küche. Aber das macht auch müde.

Der heutige Tag:

Um 6:00 Uhr ist mein großer wach. Spätestens um 7:00 Uhr war er so unruhig, dass auch der kleine aufgewacht ist. Also aufstehen. Uns alle anziehen, fertig machen. Nicht im Gammel Style verfallen.

Frühstücken, Sachen organisieren. Die Kinder sich selbst beschäftigen lassen. Dazwischen ein bisschen stillen. Beiden ein bisschen Nähe schenken. Körperlich und emotional.

Mittagessen machen. Dass dann am Ende doch verschmäht wird.

Der Mann? Isoliert im Kinderzimmer. Kommt nur zum Klo gehen raus. Essen wird von mir serviert.

Mein großer Sohn schläft lange. Ich vermute, er wird positiv sein. Er ist seit einiger Zeit nicht richtig fit. Vielleicht war er der Überträger? Wir wissen es nicht. Letztendlich ist es auch egal.

Der Abend zieht sich wie Kaugummi. Ich mache einen Spagat zwischen Babys versorgen, Kleinkind versorgen, Abendessen machen. Parallel dazu den Haushalt in Schuss zu halten. Es nicht so weit verkommen zu lassen, dass ich dem aufräumen nicht mehr hinterher kommen. Immer alles gleich aufräumen und abwischen. Natürlich auch desinfizieren.

Bereits um 21:00 Uhr bin ich todmüde. Allerdings ist erst ein Kind im Bett. Das zweite geht um 21:30 Uhr.

Beide Kinder liegen mit mir im Doppelbett. Die Nächte sind eng. Mein Rücken tut weh.

Nun sitze ich hier also und sie Niere. Vor mir das Baby Phone. Ich höre die beiden ruhig und gleichmäßig atmen. Daneben meine Tasse mit heißer Schokolade. Ein gelungener Tagesabschluss. Zumindest schmackhaft.

Was nehme ich von dem heutigen Tag mit?

  • Zwischendrin am Tag auch eine Pause machen.
  • Ein Essen bestellen.
  • Freunde bitten, Essen vor die Tür zu stellen.
  • Früher ins Bett gehen.
  • Weniger Handy.
  • Sehr viel selbst Fürsorge!

Und plötzlich ist es Covid 19

Ja, ich weiß. Das Thema ist überall.

In den Nachrichten, in den Social Media, in der Politik, im Alltag.

Es ist so fern – und dann doch plötzlich so nah.

Vorgestern hat mein Mann die Nachricht erhalten, dass er positiv ist. Seitdem sind wir vier hier in Quarantäne.

Man glaubt es nicht, aber die erste Frage, die das Umfeld stellt ist:

Wo hast du es her?
Tja, wenn wir das wüssten? Leider tun wir das nicht. Ich finde diese Frage auch müßig. Denn es reicht einfach schon ein Aerosol, ein verschmutzter Einkaufswagen.  es reichen Sekunden.

Und dann ist plötzlich Panik: wann ruft das Gesundheitsamt an? Welche Konsequenzen wird das für uns als Familie haben? Sind unsere Kinder krank? Bin ich krank? Welchen Verlauf wird diese Erkrankung für uns nehmen?

Ich muss zugeben, ich bin doch etwas überrascht, wie schnell das nun alles ging.

  • Samstag Abend der Test.
  • Montag Nachmittag das Ergebnis.
  • Dienstag Vormittag der Anruf vom Gesundheitsamt.
  • Dienstag Mittag die Testung von mir und den Kindern.

Wie lief die Testung der Kinder ab?

Ich muss zugeben, ich hatte wirklich Angst. Ich musste in der Schwangerschaft schon mehrere Corona Tests machen. Ich weiß, wie ätzend das ist.

Dies wollte ich meinen Kindern ersparen. Sie sind zweieinhalb Jahre und fast fünf Monate alt. Sie verstehen es nicht. Dieses unangenehme Gefühl im Rachen und in der Nase, wenn das Teststäbchen eingeführt wird.

Trotzdem war es mir wichtig. Mein großer Sohn hatte Kontakt zu meinen Eltern, beide zur Risikogruppe gehörend. Seine Freunde im Kindergarten. Könnten ebenfalls angesteckt sein.

 ich war erleichtert: bei Kindern wird hier in Bayern der Abstrich nur im Rachen gemacht. Der Kleine hat es gar nicht wirklich mitbekommen und der Große war sehr tapfer!

Nun warten wir also auf unser Ergebnis. Meine Vermutung: zwei von uns werden auf jeden Fall auch positiv sein. Vielleicht hat der jüngste Glück.